Paul Forschbach zum DBV-Ehrenpräsidenten ernannt

Für seine verdienstvolle Tätigkeit im Amateurboxsport wurde der Augsburger Paul Forschbach beim diesjährigen DBV-Kongress in Worms zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Forschbach, der seit seinem 13. Lebensjahr dem Boxsport verbunden ist, bestritt in der Zeit von 1947 bis 1956 insgesamt 131 Kämpfe. 1957 kam der gebürtige Kölner nach Augsburg und leitete dort von 1967 bis 1978 in verantwortlicher Position die Boxabteilung im Polizei-Sportverein Augsburg. Gleichzeitig erwarb er die internationale Kampfrichterlizenz. In den Jahren 1974 bis 1979 war er für den Bayerischen Amateur-Boxverband als Pressewart tätig und übernahm 1979 diese Tätigkeit beim Deutschen Box-Sport-Verband.
1991 erfolgte seine Berufung zum Sportwart im DBV. Während seiner zehnjährigen Tätigkeit waren die ihm unterstellten Athleten des DBV besonders erfolgreich. Medaillen bei Euro- und Weltmeisterschaften, olympischen Spielen und internationalen Turnieren stehen heute noch für die herausragende Arbeit von Paul Forschbach. Das Amt des Sportwarts legte Forschbach im Jahre 2001 nieder, als ihn die Delegierten des Deutschen Box-Verbandes zu ihren Präsidenten wählten. 2007 stellte sich Paul Forschbach für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Im gleichen Jahr ernannten ihn die DBV-Delegierten auf Grund seiner geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeit sowie seiner exzellenten Führungseigenschaften und den daraus resultierenden Erfolgen zum Ehrenvorstandsmitglied. Forschbach ist heute noch dem Boxsport als Generalsekretär der EU und in der Kampfrichterkommission der EABA verbunden.
Seinen überragenden Einsatz als Funktionär honorierte die Bundesrepublik Deutschland mit der Verleihung der Verdienstmedaille, dem Bundesverdienstkreuz am Bande und in neuester Zeit mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse.
Quelle / BABV
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

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